2024 war ein Jahr voller Erinnerungen, voller schöner und manchmal auch trauriger Momente. Voller Emotion und voller toller Menschen. Deshalb möchte ich in diesem Jahr einen kurzen Rückblick wagen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen.
Das Jahr ist ruhig und dunkel gestartet. Im Januar und Februar standen Klausuren an und das dunkle regnerische Wetter haben es wirklich schwer gemacht, mich zu irgendetwas zu motivieren. Nichtsdestotrotz haben einige tolle Ausflüge meinen Alltag versüßt so habe ich gemeinsam mit meiner Familie die Harry Potter Ausstellung in Köln besucht und war (wie so viele andere auch) auf Demos für unsere Demokratie in München.

Als die ersten Klausuren dann endlich geschafft und bestanden waren, konnte ich auf einem Städtetrip nach Wien und Prag ein wenig entspannen und endlich wieder Gedanken fassen, die ganz weit weg waren von Psychologie und Klausuren. Der Trip hat mir sehr gut getan und es war schön, wenn auch nur kurz, ein bisschen Reisefieber zu bekommen und einen völlig neuen Ort zu erkunden.

Im Anschluss an den Urlaub habe ich dann mein erstes Praktikum absolviert. Am Anfang hatte ich große Angst und war unsicher, wie ich mit dem Menschen auf einer psychatrischen Station umgehen soll, habe aber nach und nach gelernt, wie wichtig es ist, die Menschen dort zu sehen, wie sie sind – nämlich als Menschen. Das Praktikum hat mir wirklich geholfen, ein besseres Bild von der Arbeit als Psychotherapeut zu bekommen, obwohl die Arbeit im Krankenhaus natürlich nur eine von vielen ist.
Als das Praktikum dann vorüber war, hatte ich noch ein wenig Zeit, Zeit mit Freunden zu verbringen und wieder in München anzukommen, bevor das Sommersemster so richtig losgeht.
Das Sommersemester selbst verging dann wie im Flug und brachte viele schöne Momente mit sich. Wir hatten Besuch aus der Heimat, waren in der Sonne unterwegs, waren in der Heimat und konnten München endlich von seiner besten Seite kennenlernen. Meine Highlights des Semesters habe ich hier mal mitgebracht:




Nach einem wirklich schönen Sommersemester folgte eine (wirklich nicht so schöne) Prüfungsphase. Neben vier umfangreichen Klausuren standen noch ein Forschungsbericht und ein Portfolio mit Postern und Podcasts an. Dementsprechend viel saß ich am Schreibtisch und dementsprechend wenig haben ich in der Zeit die Sonne verbracht.
Deshalb war es umso schöner, als dann Mitte August endlich frei war und all der Stress und die Last abfallen konnte. Nach all den Monaten im Stress und Lernen hatte ich beinahe vergessen, wie schön es ist, einfach in der Sonne zu schmökern und das gute Wetter zu genießen. Dementsprechend glücklich hat es mich gemacht, bei strahlender Sonne in der Schweiz zu wandern und endlich ein bisschen die Zeit mit Familie und Freunden auch von Zuhause zu genießen.



Im September ging es dann auf zu einem ganz besonderen Abenteuer in die Türkei. Über die Stiftung meines Stipendiums werden in den Semesterferien verschiedene Sprachkurse angeboten und ich hatte das Glück, für einen Türkischkurs drei Wochen nach Istanbul zu reisen. Die Zeit dort war wirklich richtig schön und auch wenn ich nur ein paar Worte Türkisch gelernt habe, so konnte ich richtig in die Stadt eintauchen und tolle neue Menschen kennenlernen.





Nach dem Sprachkurs ging es dann noch über verschiedene Stationen weiter durch die Türkei. Zuerst haben wir einen Zwischenstopp in Kappadokien gemacht und sind dann mit einem Mietwagen an der Südküste bei Antalya verschiedene Stopps in den Bergen und am Meer angefahren. Die Natur in der Türkei hat mich wirklich beeindruckt und auch die Tage am Meer waren traumhaft.





Nach unserem verlängerten Sommer ging es dann zurück ins regnerische München und das Wintersemester startete. Insgesamt war es vor allem nebelig und zunehmend dunkel, was ziemlich deprimierend war, aber trotzdem gab es auch ein paar schöne Momente. Besonders gefallen haben mir die vielen Fachschaftsaktivitäten, wie die Ersti-Tage und die PsyFaKo (Psychologie Fachschaften Konferenz), einige Besuche von Freunden und meine Geburtsfeier im November.


Im Dezember kam dann ein bisschen Weihnachtstimmung auf und mit Weihnachtsmarktbesuchen, Plätzchen backen und Weihnachtsfilmen wurde die Adventszeit eingeläutet. Besonders schön waren dort das gemeinsame Weihnachtssingen im LMU Hauptgebäude, ein Weihnachtsmusical, das wir besucht haben und natürlich das Probewochenende unseres Orchesters.



2024 war für mich ein Jahr voller Bewegung und schöner Momente. Sicherlich gab es zwischendurch auch viele stressige traurige Tage, aber alles in allem bin ich sehr dankbar für die Zeit in diesem Jahr. Ich konnte über mich hinauswachsen, so unfassbar schöne Dinge erleben und viel über mich und andere lernen. Besonders dankbar bin ich aber für all die Menschen, die mich wieder mal begleitet haben. Für meine Familie, die mich immer unterstützt, für meine Freunde im Sauerland, die sich für mich immer wie Heimat anfühlen, für meine neuen Menschen hier in München, die dafür sorgen, dass ich mich hier so wohl fühle, für alle anderen Menschen, die mit tollen Gesprächen und Perspektiven mein Leben bereichert haben und natürlich auch ganz besonders für Marius, der mich jetzt schon so lange begleitet und ohne den ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen kann. Vielen Dank an euch alle, ihr macht mein Leben bunt! In diesem Sinne ein gutes neues Jahr – auf viele schöne neue Erfahrungen und Momente!

























