Etwas mehr Pura Vida

Seit ein paar Tagen bin ich zurück in Deutschland. Es fühlt sich an, als wäre ich nie weg gewesen, alles ist so wie immer, nur ich nicht mehr. Mir fallen hier Dinge auf, die ich vorher nie so gesehen habe. Besonders das Verhalten und die Laune der Menschen ist so anders. Schon auf meinem Rückflug, bei dem sehr viele Deutsche mitgeflogen sind, war die Stimmung irgendwie negativ und gestresst. Ja gut, habe ich mir gesagt, liegt bestimmt daran, dass der Urlaub für alle vorbei ist und für die meisten so eine lange Reise ganz sicher nicht angenehm ist.

Aber auch zurück in Deutschland, ist mir vermehrt aufgefallen, wie schlecht gelaunt, gestresst und irgendwie unzufrieden die Menschen hier scheinen. Diejenigen, die auf der Straße lächeln, freundlich aussehen und schlendern, anstatt von einem Termin zum nächsten zu rennen sind rar.

Mich hat es traurig gemacht, so viele scheinbar unglückliche Menschen zu sehen, die irgendwie nie richtig zufrieden scheinen. Gleichzeitig habe ich mich aber auch gefragt, warum das so ist. Was ist hier so anders als in Costa Rica (abgesehen von offensichtlichen Dingen, wie der Landschaft und der Sprache)? Wir haben hier alles, was wir zum Leben brauchen. Die meisten von uns leben im Überfluss und können sich einfach nehmen, was sie haben wollen. Wir haben Essen, Kleidung, ein Haus über dem Kopf. Bildung und ein gutes Gesundheitssystem, jede Menge Freizeitangebote. Ein Sozialsystem, wenn es auch nicht perfekt ist.

Mir ist bewusst, dass es auch in Deutschland genug Menschen gibt, die arm sind, denen es an Geld für ein normales Leben fehlt. Trotzdem würde ich sagen, dass unser Lebensstandard hier recht hoch ist und sich so gut wie niemand wirklich um sein Überleben sorgen muss.


Deshalb kann ich einfach nicht verstehen, wieso so viele Menschen so unglücklich ausschauen. Sind wir zu sehr an den Luxus gewöhnt? Werden wir von all unseren Sachen erdrückt? Sind wir es so gewohnt, immer alles zu bekommen, dass das Beste nicht genug ist? Dass wir immer mehr wollen?

Wenn ich eines gelernt habe, ist es, dass dieses „mehr“ mich nicht glücklich macht. Ich kann nicht alles schaffen, nicht alles perfekt machen, nicht alles haben. Und das ist gut so. Denn nur so kann ich mich wirklich an dem erfreuen, was ich habe.



Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass sich viele Menschen, ich selbst eingeschlossen, über Kleinigkeiten ärgern, als wäre es der Weltuntergang. Das Warten im Wartezimmer dauert länger? Klar, das ist ärgerlich und ganz sicher keine schöne Situation, aber eben auch keine Katastrophe. Von meinem Ärger warte ich auch nicht kürzer, sondern habe lediglich schlechte Laune und übertrage diese damit auch noch andere Leute.

Und genau das finde ich persönlich noch am schlimmsten. Wenn jemand seine schlechte Laune an seinem Umfeld rauslässt und so unbedingt der Welt zeigen möchte, wie sehr ihn die Situation gerade nervt. Denn zum einen möchte ich, um ganz ehrlich zu sein, gar nicht wissen, ob sich jemand über so eine Kleinigkeit ärgert und bekomme so ungefragt eine ganze Portion schlechte Laune ab, zum anderen werde ich, obwohl ich recht resistent geworden bin, nach einer gewissen Zeit ebenfalls schlecht gelaunt von dem Genörgel.


Damit möchte ich nicht sagen, dass ich nie schlechte Laune habe und dass das nicht dazugehört. Jeder hat mal einen schlechten Tag und das ist auch okay. Nur manchmal versuche ich zumindest den Grund für seinen Ärger zu hinterfragen, bevor ich all meine Energie dort hinein investiere. Denn oft überdeckt der Ärger all das schöne im Leben, was einfach schade ist. Das Leben ist zu kurz, um sich über alles zu ärgern.

Und um nochmal zurück auf die Wartezimmersituation zu kommen: Anstatt sich gleich zu ärgern, könnte man die Zeit, die man dann eben hat, nutzen, um mal etwas zu lesen, sich zu unterhalten oder einfach um ein paar Leute zu beobachten. Denn genau solche Pausen tun oft auch gut.

Ich selbst habe mir vorgenommen, das „Pura Vida“ etwas mehr in mein Leben mitzunehmen. Entspannter zu sein und mich mehr zu freuen. Denn ich vermisse den lockeren Lebenstil, die Unordnung, die nicht perfekten Umstände. Die Wildheit des Landes. Und möchte sie in meinem Herzen bewahren. Und das geht nur, wenn ich vor lauter Stress und Ärger das Leben und die Freude darin nicht vergesse.

„Freundschaft im Schnelldurchlauf“

Samstag, der 16.07.2022, 20:56 Uhr. In meiner Zeit in Costa Rica habe ich die Möglichkeiten viele neue Menschen kennenzulernen. Während meines Sprachkursea und des Praktikums lebe ich in einem Haus mit mehreren anderen Freiwilligen in Vierbettzimmern. Momentan sind wir hier zu zehnt im Haus und auf unserem Zimmer zu dritt.



Auf diese Weise hat man die Möglichkeit Freundschaften zu knüpfen. Luise, eine Freiwillige hier, hat es liebevoll als „Freundschaft im Schnelldurchlauf“ bezeichnet. Eine ziemlich passende Beschreibung für die Bindungen, die man hier eingeht. Man verbringt nur wenige Wochen mit einem Menschen, aber lernt ihn viel intensiver kennen. Wir sind hier aufeinander angewiesen, denn wir sind die direkten Ansprechpartner für alles, wenn die eigene Familie zu Hause schon schläft oder noch arbeiten ist. Wir helfen uns untereinander, sind füreinander da und machen das Leben hier erst so fröhlich. Ohne meine Freunde hier wäre es nicht halb so schön.



Da wir hier auf engem Raum zusammenleben öffne ich mich viel mehr und erzähle nach wenigen Tagen Dinge von mir selbst, die ich Freunden Zuhause wohl erst nach Jahren erzählen würde. Wir sind offen und ehrlich zueinander und versuchen Rücksicht aufeinander zu nehmen. So sind wir schon nach kurzer Zeit ziemlich vertraut miteinander.



Besonders cool ist, dass man hier Menschen fast ohne Vorurteile begegnen kann. Ich kenne keine Vorgeschichte zu jemanden, sondern nur das, was er mir erzählen möchte. So kann ich Menschen ganz anders und viel aufgeschlossener wahrnehmen.


Gleichzeitig merke ich, dass es unheimlich viel Energie kostet, so viele neue Menschen kennenzulernen. Im unserem Haus gibt es so gut wie keine Rückzugsmöglichkeit, sodass ich dauerhaft mit allen anderen zusammen bin. Wir sind, so gut wir uns auch verstehen, alle unterschiedlich, haben verschiedene Meinungen und Herangehensweisen. Damit es nicht so Konflikten kommt muss sich jeder zwingend mal zurücknehmen. Oft gibt es Dinge, die mich in dem Moment ärgern, die ich dann aber erstmal runterschlucke, weil ich weiß, dass es in dem Moment nur zu Ärger führen würde. Dann fehlt mir einfach eine wirklich vertraute Person, mit der ich mich austauschen kann und einen Ort, an den ich mich zurückziehen kann.



Deshalb habe ich die letzten Tage wirklich gemerkt, wie müde mich das alles macht. Ich bin mental so erledigt, dass ich froh bin, mal etwas Zeit allein zu verbringen und meine Batterien wieder aufzuladen.
Etwas nur mit mir zu machen gibt mir Kraft und genau diese Ruhe ist für mich wichtig, damit ich meine Zeit hier genießen kann.



So hat das Miteinander hier seine Vor- und Nachteile, genauso wie mein Aufenthalt hier. Es gibt Aufs und Abs. Nicht jeder Tag ist so paradiesisch wie der andere. An einem Tag läuft nichts, die Organisation ist alles andere als organisiert, ich sehe dass mein Gepäck, meine Jacke und Schuhe schimmeln und mein Fahrrad geht kaputt. Die Stimmung ist gereizt, insbesondere an Regentagen, wenn wir noch näher aufeinander sitzen. Am nächsten Tag bin ich dann wieder am Strand und sehe die Wellen und all die Surfer, den Urwald und die Tiere und genieße die Sonne. Oft kann ich mich gar nicht sattsehen, an all den Details der Wellen und des Dschungels. Es gibt so viel zu sehen und zu beobachten, dass ich oft stundenlang am Strand sitze, Hörbücher höre und einfach nur in die Natur gucke. Die Stimmung ist dann entspannt und fröhlich. Wir lachen zusammen und genießen unsere Zeit hier.


Ich bin unfassbar froh, dass diese guten Tage und Momente die negativen Gefühle und Erfahrungen überwiegen. Aber dennoch ist es nun einmal nicht immer nur so, wie es auf den Bildern aussieht. Es ist nicht nur Sommer, Sonne, Sonnenschein und Entspannung, sondern eben so viel mehr Situationen und Emotionen, die dazugehören. Ich bin genauso dankbar für die guten, als auch für die nicht so guten Momente, denn so kann ich die schöne Zeit hier insgesamt wertschätzen. Denn ja, es gibt Momente, in denen ich nur nach Hause möchte und in denen ich erschöpft bin. Es gibt aber eben auch so viele Momente voller Zufriedenheit und Vokommenheit, die mir neue Kraft geben auch die schweren Tage zu überstehen.

Abschied


Abitur – Ein Anfang und ein Ende. Ein lachendes und ein weinendes Auge. Vergangenheit und Zukunft. Schmerz und Freude.

Die letzten zwei Jahre war ich stark in die Planung des Abiballs eingebunden. Am Wochenende hatten wir unsere Zeugnisvergabe und auch unseren Abiball. Es war ein unvergesslicher, wunderschöner Tag. Wir haben gefeiert, gelacht und getanzt.


In den Tagen danach macht sich in mir mehr und mehr ein Gefühl der Leere breit. All die Zeit, die ich in unsere Stufe investiert habe, ist nun frei. Wir werden uns nie mehr alle zusammen treffen. Nie mehr zusammen in die Schule gehen. Uns nie wieder Tag für Tag sehen. Das alles ist nun Vergangenheit.


Diese Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag. Sie macht mich traurig und ich vermisse diese Zeit jetzt schon, denn ich habe jeden einzelnen meiner Mitschüler tief ins Herz geschlossen. Die Tatsache, dass mit dem Abitur all das vorbei ist war mir zwar bewusst, die Tragweite dessen erkenne ich aber erst jetzt.


Dieser Abschied fühlt sich für mich wie ein nie enden wollendes Loch an, wie ein ungebremster Fall, bei dem man ein ungutes Gefühl im Bauch hat. Jedes mal, wenn ich daran denke, überfällt mich eine gewisse Traurigkeit ohne Vorwarnung, meine Tränen fließen und es dauert, bis ich mich beruhigen kann. Der Schmerz ist noch zu frisch, als dass ich mich wieder auf etwas Neue freuen kann.


Für mich ist das hier einer der schwersten Abschiede meines Lebens. Das Abitur ist ein Cut in meinem Leben zwischen der Jugend und dem Erwachsensein, ein Zeitpunkt der Entscheidungen, die mein Leben grundlegend beeinflussen.


Denn andererseits steht mir jetzt so viel Neues bevor. Eine Reise nach Costa Rica, mein Bundesfreiwilligendienst und danach Umzug und Studium. Das alles sind so großartige Sachen, denen ich voll Freude, aber auch etwas ängstlich entgegenschaue.


Noch brauche ich Zeit das Vergangene zu verarbeiten, meine Trauer anzunehmen, damit ich der Zukunft mit neuer Energie entgegentreten kann.


Denn genau diese Trauer nach einem Abschluss ist wichtig, denn nur so kann ich mit der Zeit auch die schönen Dinge an meiner Schulzeit wieder sehen. Ich empfinde schon jetzt eine unfassbar große Dankbarkeit für all die Menschen, die ich kennenlernen durfte und die so Teil meines Lebens geworden sind. Ich freue mich darauf zu sehen, was meine Stufe in den nächsten Jahren aus ihrem Leben macht, denn jeder und jede hat besondere Begabungen, die ganz sicher zu einem besonderen Lebensweg führen. Unser Leben fängt gerade erst an und wir können noch so viel daraus machen.


Und genau auf diese Herausforderung freue ich mich. Ich möchte Erfüllung finden, schauen, was das Leben zu bieten hat und mein Leben in vollen Zügen genießen.
Ich möchte die Welt erkunden, mich vernetzten, andere unterstützten und die Welt ein kleines bisschen besser machen.


Trotz allem Schmerz nach unserem Abschied kann ich so voller Hoffnung in die Zukunft schauen. Eine Zukunft, über die ich selbst entscheiden kann und die wie ein unbeschriebenes Blatt Papier vor mir liegt, sodass ich jetzt einen Neuanfang wagen kann.


Und zum Glück ist ja mit dem Abitur auch nicht alles weg. Es bleiben tolle Freundschaften, meine Familie und viele wertvolle Erfahrungen, die mich bereichern und auf die ich gerne zurückblicke. Und natürlich der Schulabschluss, der mir die Türen der Welt öffnet und mir Zugang zu Privilegien wie Bildung und Wohlstand verschaffen kann.


Ich möchte meinen Abschluss gerne nutzten, um etwas zurückzugeben und es anderen Menschen ermöglichen, ebenfalls daran teilzuhaben zu können. Denn Bildung ist meiner Meinung nach der Schlüssel zu Gesundheit, Friede, Gleichberechtigung und einer vitalen Erde, Dinge, die für jeden Menschen wichtig sind.

Wenn das Ende von Freundschaft der Anfang des Lebens ist

Das Schöne am Leben ist, dass wir uns die Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen möchten, aussuchen können. Wie John Strelecky sagen würde, ist es am wichtigsten, dass die Menschen, mit denen wir uns umgeben, zu unserem ZdE passen – dem Zweck der Existenz. Im übertragenen Sinne steht der ZdE für den Sinn unseres Lebens steht. Menschen, die uns im Leben begleiten, können uns entweder helfen, unsere Ziele zu erreichen oder uns daran hindern und uns einschränken.


Für mich stellt das Ende meiner Schulzeit einen guten Zeitpunkt dar, zu Überlegen, mit wem ich meine Zeit auch in Zukunft gerne verbringen möchte und wer mir guttut. Im Laufe meiner Schulzeit habe ich viele Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und auch wieder verloren. Insbesondere jetzt, wo sich jeder entscheiden kann, was er aus seinem Leben machen möchte, merke ich aber, dass ich meine Zeit teilweise in Leute investiere, die mir nicht guttun und die mich veranlassen zu denken, dass ich selbst nicht genug bin. Ich habe mich in ihrer Anwesenheit immer weniger wie ich selbst verhalten und fast vergessen habe, was eigentlich meine eigenen Ziele sind und wie es sich anfühlte auf mein Herz zu hören. Wie es ist echte Freunde zu haben. Freunde, die mir nicht sagen, dass meine Pläne nicht cool genug sind, dass niemand beispielsweise freiwillig Bildungsverantaltungen geht, die ich so gerne besuche, viel liest oder einfach einen entspannten Filmabend mit seinen Freunden macht. Sondern Freunde, die all das Unterstützen und zu mir stehen.


Als mir das aufgefallen ist, habe ich beschlossen, mehr ich selbst und weniger ein Schatten einer Person zu sein, von der sich andere wünschen, dass ich das bin. Ich habe beschlossen, dass es okay ist, wenn sich Wege trennen, so schmerzhaft das auch sein kann. Einfach, weil es das wert ist, um meiner selbst Willen, um wieder ich sein zu können. Es ist gut zu akzeptieren, dass andere einen Weg beschreiten, an dem ich selbst nicht teilhaben kann und will. Am Anfang war die Erkenntnis, dass sich eine jahrelange Freundschaft plötzlich auseinanderlebt, scheinbar ohne Ankündigung, mit zwar Schmerz und Trauer verbunden, aber sie ließ mich gleichzeitig freier Atmen. Einige Freunde haben mich nach Corona kaum noch beachtet und auch das war zu Beginn einfach ein schreckliches Gefühl der Leere.


Nachdem etwas Zeit vergangen ist, vielen Gesprächen, mit meinen alten sowie mit meinen neuen Freunden, kann ich das ganze positiver betrachten. Meine Schulfreunde haben mir die Zeit in der Schule um so vieles schöner gemacht und ich möchte keine der gemeinsamen Erinnerungen, wie Übernachtungspartys, Schüleraustausche oder Zeltnächte missen. Das alles waren Dinge, die mein Leben wunderschön gemacht haben und diese Erinnerungen lassen sich auch von keiner auseinandergelebten Freundschaft trüben. Egal wie meine Freundschaften geendet sind, möchte ich den Menschen nicht böse sein, sondern das Beste daraus machen.

Neben dieser Erkenntnis habe ich aber auch gemerkt, wie wichtig meine wenigen engen Freunde geworden sind. Ich kann mich immer auf sie stützen, sie um Rat fragen, zusammen lachen und verrückte Dinge machen. All diese Dinge sind mit meinen vermeintlichen Freunden zu kurz gekommen und ich habe vergessen, was eigentlich wahre Freundschaft ist und wie gut sie tut.


Über verschiedene Wege habe ich außerdem Menschen kennengelernt, bei denen ich im wahrsten Sinne des Wortes Mensch sein kann, die mich inspirieren und mich höher fliegen lassen, als ich je gedacht hätte, dass es überhaupt möglich ist. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig gegenseitiger Support und gegenseitiges Interesse für eine gesunde Freundschaft ist. Dass kein Kontakt nicht das Ende einer Freundschaft ist und dass es am Wichtigsten ist, sich wohl zu fühlen, egal wie oft man sich sieht. Dadurch, dass ich meinen Weg gegangen bin, auch mit nur wenig Support und auch wenn ich erst am Anfang stehe, hat mir viele Türen geöffnet. Mir wurde gezeigt, dass da draußen so viele herzliche Menschen sind, dass ich gar nicht mehr weiß, wie ich das vorher nicht hatte sehen können. Hätte ich auf meine alten Freunde gehört, hätte ich viele Erfahrungen nie gemacht, weil es zu uncool war. Im Endeffekt weiß ich jetzt, dass es das Coolste der Welt ist, dem eigenen Herzen zu folgen und darauf zu horchen, wessen Herz im selben Rhythmus wie das eigene schlägt.

In diesem Sinne, denke ich immer daran, dass ich das Privileg habe, Herr meines Lebens zu sein und mich für mein Glück zu entscheiden. Dafür bin ich unendlich dankbar.